Nashorn-Wilderei im Krüger National Park

 

und fast im gesamten südlichen Afrika 


 

 

1.215 getötete Rhinos im Jahr 2014 !!!

 

1.175 getötete Rhinos im Jahr 2015 !!!

 

1.054 getötete Rhinos im Jahr 2016 !!!

 

1.028 getötete Rhinos im Jahr 2017 !!!

 

769 getötete Rhinos im Jahr 2018!!!

 

594 getötete Rhinos im Jahr 2019!!!

                         (Stand Januar 2020)

 

 

 

 

Was gibt es Neues?

 

Es gibt endlich Nachrichten über die Zahlen der Wilderei. Das Umweltministerium hat jetzt die Zahlen für 2019 veröffentlicht. Dementsprechend ist die Zahl der gewilderten Nashörner von 769 im vergangenen Jahr auf 594 gesunken. Ob dies den Erfolgen des Kampfes gegen die Wilderei zuzuschreiben ist oder an der geringeren Anzahl von Nashörnern liegt, können wir nicht sagen.

 

Wichtig ist die Armut im Land zu besiegen, die Menschen dazu treibt, alle Mittel zu suchen, um an Geld zu kommen, koste es was es wolle, eben auch den Tod von Nashörnern. Unser Projekt in Somkhanda hilft nicht nur Oscar und Hope zu schützen, sondern gibt auch Menschen Arbeit, die dann bereit sind, sich für die Nashörner einzusetzen. 

 

 

 

 

Aus diesem Grund unterstützt Herr Thomas Behrend unseren Verein.

 

Thomas Behrend wurde 1964 in Hamburg geboren.
Schon als Kind ist er von den Meeresfilmen von Cousteaus fasziniert.
1988 hatte er seinen ersten Auftrag als Kameramann für Aufnahmen über Wracks in der Ostsee.
Herr Behrend gründete 1991 die Produktionsfirma Blue Planet Film. Und seither hat er uns mit über 100 Naturdokumentarfilmen erfreut. Es seien hier nur die Filme „Kap der Stürme" von 2004 und „Giganten im Mittelmeer" von 2011 gesondert erwähnt.

 

Wir, der Verein „Go for Rhino e.V.", haben Ende 2014 mit Herrn Behrend Kontakt aufgenommen. Es kam im Januar 2015 zu einem ersten Treffen in Hamburg.
Wir haben Herrn Behrend unseren Verein und unsere Intuition näher gebracht.
Da auch Herr Behrend davon überzeugt ist, dass etwas für die Erhaltung und den Schutz der Nashörner geschehen muss, hat er sich bereit erklärt, uns als „Botschafter" zu unterstützen.

 

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Herrn Behrend.

 

Ein Schreiben von diesem ersehen Sie bitte anbei:

Schreiben Thomas Behrend.pdf
PDF-Dokument [184.9 KB]

 

 

 

 

Auch 2019 wurden diese imposanten Riesen bejagt.

Im Jahr 2019 wird über 594 gewilderte Tiere in Südafrika berichtet.

 

Durch das umfangreiche Engagement konnte im Jahr 2019 die Zahl deutlich nach unten korrigiert werden. 

Gute Neuigkeiten aus dem Krüger Nationalpark! Mit einem Rückgang von 22,1% und

 

328 getötete Nashörner im Krüger Nationalpark im Jahr 2019 (Vergleich 2018: 421)

 

zeigen, dass wir gemeinsam etwas tun können.

 

 

 

 

Was bedeuten die Zahlen genau?

 

Zu den offiziellen Zahlen hat der Africa Geographic einen Artikel verfasst, aus dem wir an dieser Stelle eine Zusammenfassung veröffentlichen möchten.

 

Die offiziellen Stellungnahmen zur Nashornwilderei werden von der Presse einfach übernommen, ohne sie zu hinterfragen. In diesen Pressemitteilungen wurden laut Africa Geographic wichtige Entwicklungen und Fakten einfach ausgelassen. So gab es seid 2017 keine Zählung der Nashörner im Krügerpark mehr, in dem die größte Population von Nashörnern in Südafrika lebt. Die letzte Zählung 2017 erfolgte im Rahmen des Filmprojektes „STROOP“. Die Zählung im Krügerpark ist kompliziert, so dass die Aufnahmen nicht im Film dokumentiert wurden, aber es war demütigend, Zeuge diese Verfahrens zu sein.


Es gibt Gerüchte, dass im Krüger-Nationalpark in letzter Zeit zwei Zählungen durchgeführt wurden, die als Ergebnis eine Halbierung der Zahlen von 2017 widerspiegeln. Also haben wir einige wissenschaftliche Zeitschriften durchforstet, um die Zahlen der Krügerpark-Wildpopulation und die tatsächlichen Zahlen der gewilderten Breitmaulnashörner aus den offiziellen Ergebnissen der letzten Jahre zu finden und um herauszufinden, ob der gemeldete Rückgang der Wilderei Gültigkeit hat. Die offizielle Statistik der Nashornwilderei beziffert die Zahl der in Südafrika gewilderten Nashörner im Jahr 2019 auf 594. Dies ist ein Rückgang gegenüber 769 im Jahr 2018. ABER
ohne die Ergebnisse einer Zählung im Krügerpark mit der größten Population von Nashörnern können wir nicht sicher sein, was dies bedeutet. Als wir gestern das Ministerium anriefen, um uns nach den neuesten Zahlen der Nashornbestände zu erkundigen, wurde wir an SANParks verwiesen, die sagten, sie würden sich erkundigen und sich bei uns melden. Wir wissen aus den Jahren zuvor, dass SANParks die Ergebnisse nicht ohne die Zustimmung des Ministers veröffentlichen kann.

 

Was sagt uns die Anzahl der Breitmaulnashörner im Krügerpark?

Die Daten für diese Grafik stammen aus Regierungs-Pressmitteilungen und von hier aus betrachtet, wird die Abwärtsspirale in den Krüger-Populationen des südlichen Breitmaulnashorns deutlich. Der Rückgang der Anzahl der Breitmaulnashörner in Krüger um mehr als 50% innerhalb von 6 Jahren (10. 621 im Jahr 2011 auf 5. 142 im Jahr 2017) ist massiv, und wir können nicht langsamer werden oder uns auf die Schulter klopfen.

Die obige Grafik zeigt uns, dass der Anteil der gewilderten Nashörner jedes Jahr zunimmt. Diese Realität steht in krassem Gegensatz zu den guten Nachrichten, dass die nominalen Zahlen der Nashornwilderei rückläufig sind. Die offizielle Pressemitteilung schrieb die Reduzierung der gewilderten Nashörner mehreren Faktoren zu, erwähnte aber nicht, was wohl der Hauptgrund ist - dass es weniger Nashörner gibt, die gewildert werden können. 

Die  Grafik verdeutlicht wirklich die aktuelle Krise und weist auf einen weiteren schädlichen Faktor hin - den Kollateralschaden. Kollateralschäden sind die Folge des Verlustes einer Kuh durch Wilderei. Eine Nashornkuh entfernt nicht nur sich aus der Population, sondern auch alle potentiellen zukünftigen Nashörner, die von ihr geboren werden - das könnten bis zu einem Dutzend sein. Die Geburten von Krüger-Nashörnern wurden für 2013 und 2014 auf über 900 pro Jahr geschätzt,  2017 waren es nur noch knapp über 300.  Das ist ein dramatischer Rückgang und sicherlich ein Indikator dafür, dass es nicht gut aussieht. Wenn man die Dürre berücksichtigt, die die Region geplagt hat, und die Auswirkungen, die sich auf die Geburt und das natürliche Sterben von Nashörnern auswirken werden, dann vermuten wir, dass die aktuellen Zahlen uns schockieren würden, wenn sie bekannt würden.

 

Quelle: Africa Geographic - https://africageographic.com/blog/latest-rhino-poaching-stats-shades-of-grey/

 

 

Die meisten Reisenden fahren wegen der "Big 5" nach Afrika. Damit sind fünf bestimmte Tiere gemeint: der Elefant, das Nashorn, der Büffel, der Löwe und der Leopard.

 

Aber mittlerweile ist das Nashorn in vielen Wildschutzgebieten komplett ausgerottet!

Sprechen wir langfristig von den "Big 4"? Kann uns diese Entwicklung egal sein?
Wir meinen „Nein“!

 

 

Wir möchten, dass unsere Kinder und Enkelkinder die Chance haben, auch noch Nashörner in der freien Wildbahn beobachten zu können.

 

    

Go for Rhino e.V.

Um diese Entwicklung aktiv zu stoppen, haben wir den gemeinnützigen Verein „Go for Rhino“ gegründet. Diesen sehen wir als Förderverein zum Schutz der afrikanischen Nashörner.

 

Unsere Projekte, die wir mit Ihrer Hilfe unterstützen, können Sie einsehen unter

 

Projekte “Go for Rhino e.V.”

 

 

 

 

Helfen Sie uns und werden Sie Mitglied!


Unser Mitgliedsbeitrag beträgt 1,- € pro Monat.

Selbstverständlich können Sie auch einen höheren Mitgliedsbeitrag wählen.

 

Sollten Sie kein Interesse an einer Mitgliedschaft haben, können Sie uns auch gerne mit einer Spende unterstützen.

 

Alle Spenden werden von uns 1 zu 1 weiter geleitet.