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STROOP - Der Weg in den Nashorn Krieg

Der südafrikanische Dokumentarfilm STROOP - Der Weg in den Nashorn Krieg wurde während des San Diego International Film Festival als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

„Dokumentationen wie dieser Film bringen große Themen ans Licht und die Jury entschied, dass die Nashornwilderei eines der größten Themen ist.“ Außerdem hat der Film noch weitere Auszeichnungen in LA und San Francisco erhalten.

STROOP – Journey into the Rhino Horn War erzählt die schockierende und berührende Geschichte der Nashornwilderei und des Handels mit dem Nashornhorn. Das Filmteam durfte als erstes Team spezielle Einheiten im Krüger Park und im Hluhluwe iMfolozi Park begleiten. Die beiden Filmemacher reisten undercover und besuchten die gefährlichen Hinterzimmer der Horn-Händler in China und Vietnam. Das Ergebnis ist ein kraftvoller, knallharter und unglaublich bewegender Dokumentarfilm, der herausfordert und schockiert.

Das Wort „STROOP“ bedeutet in Afrikaans gewildert, aber auch enthüllt oder entkleiden. Die beiden südafrikanischen Filmemacher Bonné de Bod und Susan Scott haben 2 1/2 Jahre diesen Film gedreht und für die Finanzierung ihre Häuser verkauft und sind zurück zu ihren Eltern gezogen.

Der Film wurde unabhängig, ohne Unterstützung der Filmindustrie gedreht, damit auch nicht beschnitten und es wurde sichergestellt, dass er die wahre Geschichte zeigt, so wie die Filmemacher sie erlebt haben. Leider wird der Film damit auch nicht kommerziell vermarktet und ist wahrscheinlich bei uns auch nicht im Fernsehen oder im Kino zu sehen. Er kann hier gekauft werden und unterstützt damit den Kampf gegen die Nashornwilderei:

https://www.sdbfilms.com/stroopabout

Nachrichten zur Situation im Krüger Nationapark

 

Die Wilderei von Tieren hat inzwischen den Platz 4 in der Kriminalitätsstatistik eingenommen. Im Krüger Park leben 40% aller wilddiebenden Nashörner Afrikas. Das ist der Grund warum im Moment der kämpf gegen die Wilderei sich meistens auf paramilitärischer Ebene abspielt. Dies reicht jedoch nicht aus, vielmehr müssen die Menschen, die run um den Krüger Park einbezogen werden, den die Wilderei ist oft ihre einzige Einnahmequelle zum Leben. Nur Bildung und Arbeit könnte etwas ausrichten. Bei einer Arbeitslosigkeit von über 40% und der Situation ein sehr langer Weg.
 

Die Wilderei im Krüger wird nach Aussage offizieller Stellen zum großen Teil von mosambikanischen Syndikaten getrieben, hinter denen Wiederrum asiatische Syndikate stecken. Und wie bereits beschrieben sind die Antiwilderereinheiten, das einzige was Südafrika im Moment der Wilderei entgegenzusetzen hat. Selbst die Leitung des Krügerparkes beklagt sich, das von Seiten der Gesetzgebung keine Hilfe kommt.
 

Eine andere brutale Nachricht, die die Probleme zeigt. Während der Präsident von Moçambique in der Nähe vom Krüger Park eine Rede über die Wichtigkeit des Erhaltes der Tierwelt hielt, wurde ein Nashornbulle, der Moçambique zum Züchten und dem Erhalt der in Moçambique fast ausgestorbenen Nashörner zur Verfügung gestellt wurde, auf das Brutalste ermordet.

 

Hier der vollständige Artikel:

Wildlife Photographer of the Year 2017

Das Bild eines gewilderten Spitzmaulnashorn mit abgehackten Hörnern ist das Wildlife-Foto 2017. Der in Südafrika geborene Fotograf Brent Stirton erhielt dafür in Londoner Naturhistorischen Museum den "Wildlife Photographer of the Year Award". Der Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Naturfotografie.

 

http://www.nhm.ac.uk/visit/wpy/gallery/2017/images/wildlife-photographer-of-the-year/5281/memorial-to-a-species.html

 

 

 

 

 

Artikel aus der Aller-Zeitung - 04.07.2014:

Artikel Aller-Zeitung vom 04.07.2014
Artikel Aller-Zeitung 04.07.2014.png
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Artikel aus dem SÜD-AFRIKA Magazin - 1/2013:

Die ewige Jagd aufs Horn.pdf
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Leserbrief.pdf
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Artikel aus der TierRundschau / TierSchutzliga in Deutschland e.V. - 8/2012 (Nr. 80):

Ein Horn für 1 Mio. Dollar.pdf
PDF-Dokument [324.2 KB]

Artikel aus dem Wolfsburger Anzeiger - 1/2012: