Nashorn-Wilderei im Krüger National Park
und fast im gesamten südlichen Afrika
333 tote Nashörner im Jahr 2010 !!!
448 getötete Rhinos im Jahr 2011 !!!
Es geht leider so weiter.
Wir müssen es fassungslos hinnehmen, dass im Jahr 2011 448 Nashörner getötet wurden - darunter ein Babynashorn, das für ein Minihorn von nur etwa 35 Gramm getötet wurde.
Am 14. Mai 2012 wurde über bereits 214 gewilderte Nashörner in diesem Jahr berichtet!
Das sind in diesem Zeitraum bereits über 50% mehr getötete Nashörner wie im gesamten Jahr 2009! Unfassbar!
Neben dem südlichen Afrika gerät auch Europa in den Focus von Wilderern. Es werden Fälle berichtet, dass bei ausgestopften Nashörnern in Museen die Hörner entwendet wurden.
Der Serengeti Park Hodenhagen hat laut Presse über 20.000 € zur Sicherung der Nashörner ausgegeben, da auch in deutschen Tierparks und zoologischen Gärten die Tiere nicht mehr sicher sind.
Das südliche Afrika ist für Touristen das ideale Reiseziel. Wenn man die übliche Vorsicht walten lässt, kann man unbeschwert durch das Land reisen und die
fantastischen Landschaften und die unglaubliche Vielfalt der Tier- und Vogelwelt genießen.
Aber es gibt auch - von Touristen weitgehend unbemerkt - die Schattenseiten. Eine ist die steigende Zahl der Wilderei in den National Parks und in Privaten Game
Reservaten.
Wir sprechen hier von der systematischen und mit professionellen Methoden durchgeführten Nashornwilderei. Einzig und allein das in den asiatischen Ländern so begehrte Horn, dem dort heilende und potenzsteigernde Kräfte zugesprochen werden, ist das Ziel der Wilderer.
Alarm für Afrikas Nashörner
2011:
448 der bedrohten Dickhäuter, davon über 90 Prozent weiße Nashörner (Breitmaul-Nashörner), wurden in den vergangenen Monaten in Südafrikas Krüger Nationalpark und in zahlreichen staatlichen und privaten Naturschutzgebieten gewildert. Die skrupellosen Kriminellen benutzen dazu Hubschrauber, Nachtsichtgeräte und Betäubungsmittel.
Im Krüger Wildschutzgebiet hat sich die Wilderei zu einem sehr ernsthaften Problem entwickelt. Wie die Polizei herausgefunden hat, handeln ganze Syndikate mit dem wertvollen Horn der Nashörner, unter ihnen auch Tierärzte. Unglaublich!
Laut Pressemitteilungen wurden im
Jahre 2008 83 Nashörner gewildert, im
Jahre 2009 122 Nashörner, im
Jahre 2010 333 Nashörner und im
Jahre 2011 448 Nashörner.
Neueste Zahlen für 2012:
31. Januar 2012: 31 getötete Nashörner.
27. Februar 2012: 74 getötete Nashörner.
13. März 2012: 117 getötete Nashörner.
19. April 2012: 181 getötete Nashörner.
Wenn diese Zahlen noch nicht genug schockieren, schauen Sie sich diese Videos bei You Tube an:
Rhino Poaching - An African Tragedy
Offensichtlich lernt der Mensch nicht dazu!
Die meisten Reisenden fahren wegen der "Big 5" nacn Afrika. Damit sind fünf bestimmte Tiere gemeint: der Elefant, das Nashorn, der Büffel, der Löwe und der Leopard.
Aber mittlerweile ist das Nashorn in vielen Wildschutzgebieten komplett ausgerottet!
Sprechen wir langfristig von den "Big 4"? Kann uns diese Entwicklung egal sein?
Wir meinen „Nein“!
Wir möchten, dass unsere Kinder und Enkelkinder die Chance haben, auch noch Nashörner in der freien Wildbahn beobachten zu können.
Go for Rhino

Um diese Entwicklung aktiv zu stoppen, haben wir den gemeinnützigen Verein „Go for Rhino“ gegründet. Diesen sehen wir als Förderverein zum Schutz der afrikanischen Nashörner.
Unser erstes Projekt, das wir mit Ihrer Hilfe unterstützen, ist das Projekt der "Honorary Ranger", die sich gegen die Wilderei im Krüger National Park einsetzen.
Helfen Sie uns und werden Sie Mitglied!
Unser Mitgliedsbeitrag beträgt 1,- € pro Monat.
Selbstverständlich können Sie auch einen höheren Mitgliedsbeitrag wählen.
Sollten Sie kein Interesse an einer Mitgliedschaft haben, können Sie uns auch gerne mit einer Spende unterstützen.
Alle Spenden werden von uns 1 zu 1 weiter geleitet.